Bayernliga-Damen konnten am letzten Wochenende beim SC Regensburg 1 die Abstiegssorgen noch nicht über Bord werfen. Obwohl sie mit 3342 Holz ihr drittbestes Ergebnis in der laufenden Saison ablieferten, gewann der SC Regensburg mit 3372 Holz und 6:2 Punkten klar.
Barbara Fritsch und Teamchefin Susanne Straub eröffneten den vorletzten Wettkampf der Liga in 2025/2026. Fritsch konnte sich nur in einem Satz durchsetzen, so dass der MP in Regensburg blieb. Im Holzergebnis unterlag sie allerdings nur knapp mit 539:533 Punkten. Straub dagegen gewann im ersten Durchgang mit 2 Holz, spielte im zweiten Durchgang exakt das gleiche Ergebnis wie ihre Kontrahentin (90/45/0 =135 Holz), was für beide je einen halben MP bedeutete, sicherte sich aber im dritten Durchgang mit 128:141 Holz einen weiteren SP und damit vorzeitig den MP. Insgesamt ging sie mit 549:552 Holz von der Bahn. Damit lagen beide Teams mit je 1:1 MP nur 3 Holzpunkte auseinander. Die Mittelpaarung Magdalena Siegert (U-19) und Christine Bräu-Dümler sollte sich nun einen Vorsprung fürs eigene Team erarbeiten. Magdalena wurde der späteren besten Spielerin von Regensburg zugeteilt und hatte in der ersten Halbzeit mit 153:145 sowie 151:143 Holz keine Chance. Satz 3 brachte dann mit 153:148 Holz bereits die Entscheidung für die Gastgeberin. Erst auf der letzten Bahn schwächelte die Regensburgerin (120:142), weshalb insgesamt 577:578 Holz auf der Anzeige standen. Bräu-Dümler ging es grundsätzlich genauso – nur im letzten Durchgang konnte sie punkten. Allerdings verlor sie mit einem Endergebnis von 571:552 ein paar Holz mehr. Im Zwischenstand hatte sich Regensburg einen Vorsprung von 3:1 MP plus 21 Holz erkämpft. Nun lag es an Sarah Brunner (U-19) gemeinsam mit Beate Karl an diesem Ergebnis noch was zu Gunsten von GH 1923 zu ändern. Beide legten sofort los wie die Feuerwehr – Sarah gewann mit 132:151 Holz; Karl überzeugte mit 161:145 Holz. Auf der zweiten Bahn unterlag Sarah unglücklich mit 132:131 Holz und konnte danach der stark aufspielenden Gegnerin (143:132 und 158:136) nicht mehr genügend Paroli bieten. Beide trennten sich mit einem Endergebnis von 565:550 Holz. Karl verlor ebenfalls Durchgang zwei, kam aber nach dem Seitenwechsel mit 137:157 Holz wieder gut ins Spiel. Der letzte Durchgang ging dann wiederum mit 139:135 Holz an Regensburg, da Karl aber mit 571:580 Holz das bessere Endergebnis präsentieren konnte, konnte sie sich mit dem 2.MP für GH belohnen.
Die Laufer Mädels hatten zwar teilweise ein Gesamtunentschieden bzw. sogar einen Sieg in der Hand, konnten ihre Chancen aber nicht nutzen. Deshalb sollten sie am Samstag, dem 18.4. im Heimspiel gegen den SpVgg Pirk 1, Schlusslicht der Tabelle, auf jeden Fall einen Sieg einfahren, um einem möglichen Abstieg entgegen zu
wirken.
Ganz anders lief es bei den Herren in der Landesliga Mitte im Heimspiel gegen FAF Hirschau 1
Christian Thüringer konnte starken 586 Holz zwar nur 534 Holz bei einem SP entgegensetzen, dafür trumpfte Chef Daniel Lindwurm mit 619:566 Holz in einem 3-Satz-Sieg auf. Damit lagen beide Teams mit einen 1:1 MP-Ausgleich und 1153:1152 Holz sehr eng zusammen. Johannes Arnold, der spätere beste Spieler des Wettkampfes, ließ in der Mittelpaarung dann rein gar nichts anbrennen, sondern setzte in einem 4-Satz-Sieg mit 622:568 Holz den nächsten Höhepunkt. Sein Partner, Michael Straub, erkämpfte sich ein 2:2 Satzunentschieden mit glücklichem Ausgang. Für 580:575 Holz fixierte er MP Nummer 3. Damit hatte sich GH schon etwas vom Gegner abgesetzt – 3:1 MPs bei einem Holzergebnis von 2355:2295. Die Schlusspaarung, Constantin Dotterweich (U-23) zusammen mit Christopher Arnold, brachte dann das Match zu einem guten Abschluss. Dotterweich unterlag zwar in 3 Sätzen, erhöhte jedoch mit 551:545 Holz den Vorsprung um weitere 6 Holz. Arnold holte sich in einem 2:2 Satzausgleich mit 530:519 Holz den vierten MP. Damit gewann GH 1923 deutlich mit 6:2 MP bei 3436:3359 Holz. Am letzten Spieltag müssen die Herren (3.Platz) beim SC Worzeldorf (6.Platz) antreten. Aber selbst bei einer Niederlage können sie höchsten auf den 4. Platz rutschen, wenn man davon ausgeht, dass ihr direkter Verfolger (SC Luhe-Wildenau 2) gegen FAF Hirschau1 gewinnt.