Zwar klappte es für die weibliche U-19 heuer nicht ihren bestehenden Meisterschaftstitel von 2024 und 2025 zu verteidigen, dafür erspielten sich die U-14-Mädels überraschend die Silbermedaille.
12 Teams der U-14 w stellten sich der Herausforderung, am Ende des Tages „Deutsche Meisterinnen“ zu sein. Für GH 1923 startete Hannah Schardt etwas verhalten mit 506 Holz. Damit belegte sie erstmal nur den 6.Platz. Olivia Herzog zog mit 537 Holz nach, womit sie bereits den 5. Platz erzielte. Mit Kira Schnetz, Gastspielerin vom TV Fürth, kam dann die große Wende. Mit ihrem späteren besten Einzelergebnis aller U-14 Mädchen von 598/398/200/3 Holz rutschte das Team raketenähnlich auf Platz 1. Insgesamt standen für GH 1923 nun 1641 Holz auf der Anzeige, 1625 für den KV Schwarzwald; 1598 für KKV Greiz sowie je 1585 Holz für den KK Saale-Orla und den TSV Essingen. Der Meistertitel war also noch nicht in trockenen Tüchern. Die Konkurrenz schlief nicht, sondern zeigte Biss - mit 534 Holz überholte der KV Schwarzwald (2159) auf den letzten Metern dann noch Jana Kocaalp, die 500 Holz für GH (2141) beisteuerte und damit den KK Saale-Orla auf den 3.Platz (2108) verwies. Die Ersatzspielerinnen Eva Lindwurm und Elisa Winter unterstützten das Team mit festem Daumendruck.
Nicht so gut lief es für das U-19-Mädels, deren Ambition eigentlich schon das „Triple“ war. Aber nicht alle Träume werden erfüllt und die anderen Mannschaften verbessern sich auch von Jahr zu Jahr. Sarah Brunner, die erste des Quartetts, behauptete sich mit 551 Holz auf dem 5. Platz. Theresa Radina kam auf 531 Holz, was immer noch Platz 5 bedeutete. Leni Knauer erzielte mit 554 Holz dann das spätere beste Einzelergebnis der vier Mädels, und schob das Team mit dem momentanen Endstand von 1646 Holz auf den vierten Platz. Auf Platz 3 stand der SKC Unterharmersbach (1660), auf Platz 2 der SKV 9Pins Stollberg (1689) und auf Platz 1 der KKV Greiz (1694). Eine Medaille war also auf jeden Fall noch möglich. Aber dann ging die Rechnung für Magdalena Siegert leider nicht auf. Sie kam so gar nicht mit den Münchner Bahnen zurecht und deshalb kam Ersatzspielerin Ivanna Herzog zum Zug. Zusammen erzielten sie 523 Holz, die dann nicht fürs Treppchen reichten, sondern GH1923 mit 2159 Holz wieder auf den 5. Platz fallen ließen.
Da es keine männliche Mannschaft von GH zu DJM geschafft hatte, blieben noch die Einzelwettkämpfe, für die sich bei der U-14 w Kira Schnetz und Olivia Herzog qualifiziert hatten. Für die U-19 w ging Magdalena Siegert ins Rennen und bei U-19 m Gastspieler Felix Kieser. In den Einzelwettbewerben ging Kira Schnetz unter ihrem Heimatverein, dem TV 1860 Fürth an den Start, Felix Kieser unter dem SKV Coburg und Land. Kira überzeugte im Qualifikationslauf am Samstag bereits mit dem besten späteren Einzelergebnis von 608/404/204/7 Holz und legte am Sonntag trotz einer schwierigen ersten Bahn nochmal 583/390/193/10 nach, was ihr verdient die Goldmedaille einbrachte. Olivia erspielte sich sowohl in der Quali wie auch im Finale einen 11.Platz (559 und 520) und kann stolz auf sich sein! Bei der U-19 w ließ Magdalena Siegert dann den ganzen Frust über ihr Ergebnis im Teamwettbewerb raus und ging mit einem guten 4.Platz (591/382/209/2) aus dem Qualifikationslauf. Zu Platz 3 fehlten 10, zu Platz 2 nur 13 und zum 1.Platz ganze 44 Holz. Und im Finale lief es dann wie am Schnürchen – mit 617/412/205/4 Holz brachte sie das zweitbeste Einzelergebnis auf die Bahn. Damit hatte sie mit insgesamt 1208 Holz ganz knapp den Meistertitel verpasst und wurde Vizemeisterin. Für die Goldmedaille standen 1210 Holz auf der Tafel. Felix Kieser kam in der Quali mit 568 Holz gerade noch in den Endlauf – nur 12 Teilnehmer kamen jeweils ins Finale. Am Sonntag startete er jedoch eine starke Aufholjagd, legte 657/420/237/4 Holz nach, was dann allerdings doch nur für den undankbaren 4. Platz mit insgesamt 1225 Holz reichte.